Felshang am Fischerholz bei Harburg (Hüllenloch)

Felswand am ehemaligen Wörnitz-Prallhang in dickbankigen Malm-Delta-Kalken, die nach oben in Riffkalk mit kleinen Kuppen übergehen. An den Felswänden sind zahlreiche Schwammreste ausgewittert. Durch den ehemaligen Steinbruchbetrieb wurden mehrere Karsthöhlen angeschnitten. In Karstspalten sind rote Lehme mit Oligozän-Miozän-Fauna abgelagert.

Der Aufschluss liegt unmittelbar am südöstlichen Kraterrand. Es handelt sich um ein ca. 400 m langes Aufschlussprofil aus autochthonen Kalken des Malm Delta, die entlang einer ca. 20 m hohen Steilwand vorwiegend als Massenkalke und dick gebankte Kalke ausgebildet sind. Beim Hüllenloch handelt es sich um eine Karsthöhle innerhalb des Aufschlussprofils, die begehbar ist und als Aussichtspunkt genutzt werden kann. Am Hüllenloch stehen annähernd söhlig gelagerte Malmkalke an, die teils brecciiert sind. Unmittelbar südöstlich des Hüllenlochs ist eine annähernd senkrecht verlaufende Störung erkennbar, entlang derer die Kalke brecciiert sind. Das Hüllenloch ist über eine betonierte Treppe erreichbar, am Fuß dieser Treppe wird auf einer Tafel die Sage vom Hüllenloch beschrieben.

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Lage

Die Stadt Harburg nach Norden auf der St2384 verlassen. Nach ca. 500 m erreicht man den Recyclinghof der Stadt Harburg, an dem der PKW geparkt werden kann. Von dort führt ein ca. 400 m langer, unbefestigter Weg nach Südosten Richtung Hüllenloch.


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Stadt Harburg
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