Die Bundesrepublik Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden, Bayern will diesen Meilenstein bereits im Jahr 2040 erreichen. Dazu müssen fossile Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas vollständig durch Erneuerbare Energien wie u.a. Windenergie ersetzt werden. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und insbesondere der Windenergie ist entscheidend, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Energiesouveränität zu stärken.
Bayern muss bis 2032 rund 1,8 % seiner Landesfläche als Vorranggebiete für Windkraft ausweisen, mit Zwischenzielen von 1,1 % bis 2027. Die Planung erfolgt über Regionale Planungsverbände.
Im Rahmen der Teilfortschreibung des Regionalplans der Region Augsburg wurde ein Gebiet im Stadtgebiet Harburg (Schwaben) als potenzielle Vorrangfläche (VRW55) für Windenergie identifiziert.
In enger Abstimmung mit den Grundstückseigentümern plant die Stadt Harburg (Schwaben), zusammen mit der Firma Märker und dem Fürstlichen Haus Oettingen-Wallerstein die Entwicklung eines Windparks mit max. 6 Windenergieanlagen. Drei der geplanten WEA sollen auf Flächen der Fa. Märker, zwei auf Flächen des Fürstlichen Haus Oettingen-Wallerstein und eine auf kommunaler Fläche errichtet werden.
Der durch den Windpark erzeugte Strom wird im naheliegenden Zementwerk, also direkt Vor-Ort, vollständig genutzt. Als sinnvoller Nebeneffekt kann dabei der Grünstromanteil im Zementwerk deutlich erhöht werden.
Gerade im Hinblick auf die Belastung der Stromnetze ist der Bau von Windenergieanlagen in unmittelbarer Nähe großer Stromverbraucher besonders sinnvoll.


