Die Stadt Harburg erstellt in Zusammenarbeit mit energie schwaben und energielenker die Kommunale Wärmeplanung. Dies erfolgt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiave des Bundes; unter dem Förderkennzeichen 67K28674, mit einem Bewilligungszeitraum vom 01.10.2024 bis 31.03.2026.
Link zur Nationalen Klimaschutzinitiative: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
Der Wärmeplan beschreibt die strategische Ausrichtung der Stadt hin zu einer zukunftsfähigen, bezahlbaren und klimafreundlichen Wärmeversorgung. Die nun zur Auslegung bereitgestellten Unterlagen enthalten die sogenannten voraussichtlichen Wärmeversorgungsgebiete.
Für jedes ausgewiesene Gebiet wurde eine detaillierte Analyse in Form eines Steckbriefes erstellt, welche die Bestandsaufnahme, Potenzialanalyse, Zielszenario sowie konkrete Handlungsempfehlungen umfasst. Die Gebiete sind entsprechend ihrer technischen und wirtschaftlichen Eignung für eine netzgebundene oder dezentrale Wärmeversorgung klassifiziert. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass die kommunale Wärmeplanung einem dynamischen Prozess unterliegt und sich verändernde Rahmenbedingungen auch in dezentral ausgewiesenen Gebieten die Realisierung von Wärmenetzen ermöglichen können.
Wichtiger Hinweis:
Auch wenn der Begriff „Kommunale Wärmeplanung“ es anders vermuten lässt: Der Wärmeplan ist keine konkrete Planung, sondern muss vielmehr als eine Analyse mit Handlungsempfehlungen verstanden werden. Die ermittelten voraussichtlichen Wärmeversorgungsgebiete unterliegen keiner Umsetzungsverpflichtung, sondern zeigen lediglich auf, wo ein Wärmenetz auf Grund ingenieurstechnischer Kriterien möglich ist. Ob dort tatsächlich ein Wärmenetz umgesetzt werden kann, muss in einer nachfolgenden vertiefenden Machbarkeitsstudie untersucht werden. Daher können aktuell keine verbindlichen Aussagen über die Realisierung von Wärmenetzen getroffen werden. Der Wärmeplan liefert eine wichtige Datengrundlage für tiefergehende Detailuntersuchungen.
"Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen."
Ansprechpartner
Stegmüller Wolfgang
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Zimmer: 14