Vortrag: Warum Schloss Harburg untertunnelt wurde

Der lange Weg bis zum Bau der Ortsumgehung Harburg

Mit dem Bau der Ortsumgehung Harburg wurde in den 1950er-Jahren ein außergewöhnliches Infrastrukturprojekt errichtet, das die historische Ortsdurchfahrt von Harburg nachhaltig vom Durchgangsverkehr entlastete und bis heute eine leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung im Landkreis Donau-Ries darstellt. Über Jahre hinweg war jedoch offen, welchen Verlauf die neue Bundesstraße nehmen sollte: Durch das Wömitztal oder durch den Burgberg hindurch, unmittelbar unterhalb von Schloss Harburg. Die schließlich realisierte "Burglinie" mit Burg- und Hölltunnel stellte Ingenieure, Behörden und Denkmalschützer vor erhebliche technische, geologische und planerische Herausforderungen. Der Vortrag geht auf den Straßentunnelbau in Bayern, die verkehrliche Notwendigkeit einer Ortsumgehung von Harburg ein und beleuchtet den komplexen Entscheidungsprozess zur Trassenwahl. Er basiert auf dem ersten Teil der zweiteiligen Chronik "Der Bau der Ortsumgehung Harburg mit Burg- und Hölltunnel: Die Entscheidungsfindung zur Trassenwahl", erschienen in Band 17 der Harburger Hefte.

Donnerstag, 19.02.2026, 19:00 Uhr

Schloss Harburg, Saalbau - Dürnitz

Dieter Thiel
Marco Pulci
 

Datum: 19.02.26
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Infotelefon: 09080 96990

Eintrittspreise

Eintritt frei
Das Bildungswerk freut sich über eine Spende
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Ort

Schloss Harburg
Burgstr. 1
86655 Harburg (Schwaben)
Tel.: 09080 9686-0
Fax: 09080 9686-66

Veranstalter

Bildungswerk Stadt Harburg / VHS
Gabriele Prestle
Schlossstraße 1
86655 Harburg
Tel.: 09080 9699-11