Ruine Alerheim
Im Jahre 1235 ließ Kaiser Friedrich II. seinen gegen ihn rebellierenden Sohn, König Heinrich (VII.) vorübergehend in der Burg Alerheim gefangen halten. Ab 1306 war das Schloss fast ständig Eigentum der Grafen von Oettingen. 1539 berief Graf Ludwig XV. von Oettingen alle Priester, die zum Amt Alerheim gehörten, zu einer Versammlung auf sein Schloss Alerheim und besprach sich mit Ihnen über die Einführung der evangelischen Lehre. Sie stimmten ihm alle zu und der Graf gab ihnen den Befehl, nunmehr in den Landgemeinden die Reformen einzuführen. Durch eine der blutigsten Schlachten des 30jährigen Krieges in diesem Gebiet wurde die Burg weitestgehend zerstört. Sie wird seit Jahren restauriert, ist nicht frei zugänglich und im Privatbesitz. |
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