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(3) Die Bruckmühle

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Biegen wir links ab auf die Brücke, können wir die “Bruckmühle” bewundern. Sie wird bereits 1518 als Mahl- und Walkmühle im Lehensverhältnis zu den Grafen von Oettingen erwähnt. 

Ein steinernes Mühlenwappen (Relief: Zwei Löwen mit menschlichen Gesichtern halten das gekrönte Mühlrad) und die Inschrift über dem Eingang “1762 - Joh. Matheus Wagner hat dieße Mühlen von grund aufgebaut” künden von ihrem Bau. Wagner war Bruckmühlenbesitzer von 1756 bis 1803, auch 2. Bürgermeister und “Wassergraf”, der die Einhaltung der Wasser- und Mühlenverordnung zu überwachen hatte. 

Um 1892 erscheint Andreas Zink als Bruckmüller, dann Friedrich Schröppel. Der Mahlbetrieb wurde 1964, der Sägebetrieb im Nebengebäude bereits 1936 eingestellt. Bemerkenswert an dem Barockbau sind die gekehlten Gesimse sowie der geschwungene  Schneckengiebel Schneckengiebel mit den senkrechten flachen Mauerstreifen, die aber weniger verstärken als gliedern sollen. Interessant auch das Relief mit dem Götz-Zitat Hochwassersteg.