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10 Fürstenbau

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Die Ostseite des oberen Burghofes schließt der Fürstenbau, in dem Reste des staufischen Palas (Hauptwohnbau der Burg) stecken. Hier hauptsächlich residierte im 16. Jh., insgesamt nur etwa 80 Jahre, die gräfliche Familie. 

Später diente der Bau als Quartier für Jagdgesellschaften und zu Beginn des 19. Jh. als Getreidespeicher. Fürst Eugen ließ 1948/49 die in Maihingen aufbewahrte Bibliothek (heute in der Universität Augsburg) und die Kunstsammlung hier unterbringen. 

Bunte Akzente erhielt der renovierte Fürstenbau durch die Fensterläden in den oettingischen Hausfarben: goldener Schrägen auf rotem Grund.