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Eisenzeit(ca. 800 v. Chr. - 15 v. Chr.) Hallstattzeit Die Urnenfelderkultur am Ende der Bronzezeit wird von einer Kultur abgelöst, die ihren Namen von einem österreichischen Ort hat: Hallstatt am Halstätter See. Das Eisen verdrängt die Bronze. Es ist viel härter und kann außerdem in glühendem Zustand geschmiedet werden. Allerdings benötigt man zum Schmelzen von Eisenerz viel höhere Temperaturen: ca. 1500 Grad. Die Bestattung erfolgte unter Grabhügeln. An deren Größe konnte man Stand und Ansehen des Verstorbenen Ablesen. In ihrem Innern enthielten die Hügel eine hölzerne Grabkammer mit Waffen, Gerät, Schmuck, vor allem Gefäße mit Speisen und Getränken. Im Ries sind die Grabhügel wegen der landwirtschaft- lichen Nutzung fast verschwunden. Im Nordries liegen noch Grabhügelfelder mit über 170 (Belzheim) bzw. 100 (Hochaltingen) Grabhügeln. Bei Belzheim fand man auch einen Grabhügel mit 34 m Durchmesser. Bei Harburg wurde 1973 bei Flurbereinigungsarbeiten ein Hügelgrab leider erheblich zerstört. Die Reste verrieten aber ein ganz reich ausgestattetes Grab mit Wagen und Keramik von hoher Qualität. Aus Baden-Württemberg kennt man Burgen vornehmer Adeliger, die sich durch eine aufwendige Bauweise auszeichneten. Die Fürsten unterhielten Handelsbeziehungen bis zum Mittelmeer. Ihre Gräber waren reich mit Beigaben versehen. Ein solcher Herrensitz soll der Goldberg im westlichen Ries gewesen sein. Beim Ipf bei Bopfingen ist man sich unsicher. Immerhin wurde dort ein Bruchstück eines Gefäßes gefunden, das aus Griechen- land stammt. (Nach: Landkreis Donau-Ries, S. 113 ff.) |
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