Stadtgeschehen 

   

Abschied von Karl Rau

Ebermergens Altbürgermeister zu Grabe getragen

Eine große Trauergemeinde begleitete Ebermergens Altbürgermeister Karl Rau auf seinem letzten Weg. Der 81-jährige war nach schwerer Krankheit verstorben. Herr Karl Rau war vom 01.09.1959 bis zum 31.12.1975 Bürgermeister der Gemeinde Ebermergen, in familiärer Tradition nach seinem Großvater und Vater, die ebenfalls als Bürgermeister für Ebermergen wirkten. In dieser Zeit wurden viele wegweisende Projekte, die sich als ausgesprochen segensreich für Ebermergen erwiesen haben, auf den Weg gebracht. Erwähnt seien hier der Bau der Wasserversorgung, der Kläranlage und der Kanalisation, diverse Straßenbauten und Ausweisung von mehreren Baugebieten.

Nach der Eingemeindung war Herr Rau von 1975 bis 1985 im Rathaus der Stadt Harburg als Verwaltungsangestellter tätig. Hier bearbeitete er insbesondere die Beitragsangelegenheiten, Fragen der Landwirtschaft und baurechtliche Angelegenheiten.

Harburgs Bürgermeister Wolfgang Kilian würdigte das Wirken des engagierten Kommunalpolitikers und Verwaltungsfachmanns. Er brachte den letzten Dank des Stadtrates und der gesamten Bürgerschaft zum Ausdruck und bezeichnete das Wirken von Karl Rau als Auftrag und Verpflichtung, sein Werk weiterzuführen.

Abschied nahmen auch die Rieswasserversorgung, da Herr Rau von 1960 bis 1977 Verbandsvorsitzender des Wasserzweckverbandes Untere Wörnitzgruppe war, die Freiw. Feuerwehr Ebermergen, viele Nachbarn und Freunde sowie seine ehemaligen Kollegen aus dem Rathaus, an deren Spitze Altbürgermeister Anton Fischer.

Kiwanis-Club spendet Spielgerät

Herzlich bedankte sich Harburgs Bürgermeister Kilian bei den Mitglieder des Kiwanis-Clubs Donauwörth für die großzügige Spende eines Spielgeräts für den Kinderspielplatz Heide oberhalb der Burg Harburg. Vom Überschuss des Burgfestes im vergangenen Jahr wurde diese Spende getätigt; gleichzeitig wiesen alle Beteiligten bereits auf das Burgfest im Jahr 2004 hin, dessen Vorbereitungen bereits begonnen haben.


von links nach rechts: Günter Löffler, Johann Merkle, Anton Kunz (Vizepräsident), Felix Späth (Präsident), Bürgermeister Wolfgang Kilian, Karl-Heinz Pfefferer (Clubsekretär), Helmut Ordemann (Pressebeauftragter)

Hinweis: Der Kiwanis-Club stellt sich in der Rubrik „Organisationen und Vereine“ ausführlich vor.

      Harburger Brückenfest am 2. und 3. August 2003

Lieber Falt-, Schlauch- oder sonstige/r Paddel-Bootsbesitzer/in!

Der Heimatverein Harburg veranstaltet im Rahmen des Harburger Brückenfestes (2. und 3. August 2003) am Samstagabend, 02.08., einen Bootskorso mit Illumination (Festlich beleuchtete Boote). Dazu sind Sie ganz herzlich eingeladen. Selbstverständlich erhalten Sie vom Heimatverein geeignete Lampions. Diese können Sie sich ab sofort bei

Frau Rosenwirt-Dollmann, (Maler Dollmann)

Donauwörther Straße 1 in Harburg,

abholen! Gleichzeitig gilt dies als Anmeldung zum Bootskorso 2003. Natürlich erhalten Sie als Teilnehmer zum Abschluss des Bootskorsos eine kleine Anerkennung vom Heimatverein und den Mitveranstaltern des Brückenfestes!

Das Mitteilungsblatt finden Sie auch auf der Homepage der Stadt Harburg unter der Rubrik „Aktuelles“. Dort können auch noch frühere Ausgaben des Mitteilungs- und Amtsblattseingesehen und nachgelesen werden.

Die Ronheimer Schützen haben einen Paten gefunden


von links nach rechts: Robert Heiß (2. Schützenmeister), Christian Fischer (Schatzmeister), Bürgermeister und Schirmherr Wolfgang Kilian, Fritz Stadelmann (1. Schützenmeister)

Einen harten und steinigen Weg ist sie gegangen, die Delegation der Schützengesellschaft Alpenrose Ronheim e.V. Zu Fuß begaben sie sich mit ihrem Schirmherrn Wolfgang Kilian auf Patenbitte zu den Schützen der Kgl. Priv. Schützengesellschaft und Wörnitztaler am Leitenberg. Diese versuchten zwar anfangs noch, durch laute Musketenschüsse die Patensuchenden einzuschüchtern, konnten aber letztendlich die demütig Bittenden nicht abweisen und erklärten sich bereit, beim 75-jährigen Gründungsfest der Ronheimer Schützen im Jahr 2004 Pate zu stehen. Den letzten Ausschlag dazu gaben wohl die mitgebrachten mehr als neunzig Liter Bier in drei Fässern, mehrer Flaschen Obstler, delikate Bratwürste, Rauchfleisch und weitere Delikatessen. Eine stattliche „Gebühr“ mussten sie also „blechen“ bevor der Harburger Schützenmeister Peter Link mit seinen Schützinnen und Schützen zusagten. Auf weit längeres Bitten hatte sich Schirmherr Wolfgang Kilian eingestellt, der das Leid offensichtlich mit Knieschonern lindern wollte. (Lembeck)